Die Kunst der Reduktion: 25 Jahre Manincor und unsere neuen Weinflaschen

Im Grunde geht es um den Wein, nicht um die Flasche. Um den Geschmackseindruck, der in Erinnerung bleibt. In Wahrheit geht es um genussreich verbrachte Lebenszeit. Auf ihrem Weg vom Weingarten bis in das Glas verwandeln sich die Trauben unter unseren Händen. Wenn wir alles richtig machen, entfalten sie ihr Potenzial.
Zwischenstation für den Wein ist die Flasche. Selten kurz, meistens länger und zuweilen eine kleine Ewigkeit verbleibt der Wein in der Flasche und reift seinem Auftritt entgegen.
Biodynamisch, wie wir in Manincor arbeiten, haben wir einen scharfen Blick. Wir wissen, auch die kleinsten Lebewesen im Weinberg üben Einfluss auf die Trauben – und damit Weinqualität aus.
Jetzt haben wir unseren Blick auf unsere Weinflaschen gerichtet, Größe, Gewicht, Verschluss evaluiert und wo möglich optimiert.
Lang war uns die metallene Zinnkapsel über dem Kork ein Dorn im Auge. Nun haben wir umgestellt: Die Zinnkapsel lassen wir weg, über den Korken geben wir eine Papierbanderole. Die Weinqualität bleibt dabei komplett erhalten. Wir verwenden kein wertvolles Zinn mehr und schonen so Ressourcen.
Ein zweiter Ansatzpunkt für die Optimierung der Weinflaschen ist das Gewicht. Was eine Weinflasche leisten muss, ist klar: den Wein schützen und wohlbehalten auf den Tisch begleiten.
Wir haben daran gearbeitet, das Gewicht der Flasche zu reduzieren. Die neuen Manincor-Flaschen wiegen 500 Gramm und damit 50 Gramm weniger als zuvor. Bei 350.000 Flaschen pro Jahr sind das 17.500 Kilogramm Glas, das nicht produziert und nicht wiederverwertet sowie 1.680 Kilogramm Zinn, das nicht weggeworfen werden muss.
Die neue Flasche tut nur Gutes: den Menschen und Maschinen, die damit in unserem Lagerhaus umgehen. Ein reduziertes Transportgewicht führt zu sinkenden Emissionen und damit zu einer geringeren Belastung unserer Umwelt.
Womit sich der Kreis schließt. Tagtäglich schauen wir genau auf unsere Weinberge und was sich in ihnen bewegt. Mit den Manincor-Weinen möchten wir schließlich Spuren in Ihrer Erinnerung hinterlassen und nicht in der Natur, die wir mit so großer Dankbarkeit nutzen dürfen.

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